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50 Jahre Skiclub Altbach

Der Schneesportverein feiert das halbe Jahrhundert seines Bestehens mit verschiedenen Sonderaktivitäten. Den Anfang im Vereinsjahr macht die Mitgliederversammlung mit Galadinner und Festakt.

Angefangen hat es damit, dass ein paar Flachländer aus Bassersdorf, Nürensdorf und Brütten sich im alpinen Skisport versuchen wollten und dazu Ausflüge und Lager in die Berge organisierten. Die ersten Gehversuche auf den Brettern, die eigentlich die schnellsten der Welt bedeuten würden, waren freilich mit Mühen behaftet. In den späten 1960er-Jahren purzelten die Altbächler insbesondere am Glarner Fronalpstock über unpräparierte Pisten, die bald Namen wie „Chlürlihang“ erhielten. Doch Krampf macht den Meister und schon in den frühen 1970er-Jahren sah man Mitglieder des Skiclub Altbachs am Start renommierter Skirennen wie dem Parsenn-Derby in Davos oder dem Inferno-Rennen in Mürren. In den nächsten Jahrzehnten haben sich die Fahrkünste der Altbächler rasant entwickelt und die heutigen Rennfahrer sind längst Filigrantechniker, welche Abfahrten auch deutlich über Autobahntempo sicher bewältigen können.

Nicht nur skifahrerisch hat sich der Club weiterentwickelt. Diente in den Anfangsjahren noch eine für den Winter umfunktionierte Alpkäserei mit allerbescheidensten sanitären Anlagen oberhalb dem glarnerischen Mollis als Unterkunft, wurde 1982 das Berghaus Rötenport ob Beckenried NW bezogen, das nach unzähligen Fronarbeitsstunden und Um- und Anbauten zu einem recht luxuriösen Anwesen wuchs, wo inzwischen die Enkelkinder der Gründergeneration ihre Schulferien verbringen.

Der Skiclub Altbach gedenkt der vergangenen 50 Jahre mit einigen Sonderaktivitäten – unter anderem mit einem Skirennen gegen den befreundeten Skiclub Beckenried-Klewenalp. Den Anfang am Samstag, dem 27. Oktober, macht aber die Jubiläumsmitgliederversammlung im Gemeindesaal in Brütten.

– Gschriebe vom Chrigel -